Mezzojuso


Auf dem bewaldeten Berg Brinja (vom albanischen „costola“) gelegen, wurde „Mezzojuso“ auf den Überresten eines antiken arabischen Dorfes errichtet, von dem der Name „Manzil Jusu“ (das Dorf von Joseph) stammt. Ein Großteil des Ausbaus und des Wachstums des Ortes ist auf die albanische Kolonie zurückzuführen, die sich seit dem 15. Jahrhundert in diesen Gebieten niedergelassen hat.

Viele Verwendungen der Arbëreshë bestehen noch heute, wie zum Beispiel der orthodoxe Gottesdienst in der Kirche von San Nicolò di Mira, die im Jahr1516 von den albanesischen Verbannten am Hauptplatz des Ortes errichtet wurde. Die Kirche der Heiligen Jungfrau, die auf demselben Platz steht und einige Jahre später erbaut wurde, hält heute lateinischen Gottesdienst. Zeugnis normannischer Herrschaft ist hingegen die Kirche Santa Maria delle Grazie, reich an Ikonen im spätbyzantinischen Stil.

In Mezzojuso werden zwei Schutzheilige gefeiert: Sankt Josef (26. September) nach lateinischem Ritus und Sankt Nikolaus (6. Dezember) nach griechischem Ritus. Zu den am meisten gefeierten Veranstaltungen gehört das Volksfest „Mastru di Campu“, das an Karneval stattfindet und in seiner Art einzigartig ist: eine vollständig gemimte Tragikomödie, an der etwa hundert Personen in Kostümen jener Zeit beteiligt sind.

Zu den am weitesten verbreiteten Spezialitäten gehören: i Pupi cu l’ova, ein typischer Osterkuchen, in das ein rot gefärbtes Ei eingefügt wird, Göttlichkeitssymbol nach griechischem Ritus; Cosi ri Natali, das zu Weihnachten mit Mürbeteig und einer Füllung aus Mandeln oder getrockneten Feigen zubereitet wird.

 

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