Ciminna


Kleines Dorf in einer Talmulde. Sein Name leitet sich vom arabischen soemîn „dick, fett“ ab, um auf die Fruchtbarkeit des Bodens zu deuten. Ciminna zeichnet sich durch die Produktion von Weizen, Oliven, Trauben, Gemüse, Mandeln und Saubohnen aus. Besonders weit verbreitet ist die Handwerkskunst von Holz und Eisen.

    Es hat eine Altstadt von besonderem Reiz. 1962 drehte der Regisseur Luchino Visconti in Ciminna einige Szenen von „Der Leopard (II Gattopardo)“, fasziniert von der Schönheit der Landschaft und der herrlichen Mutterkirche: Santa Maria Maddalena. In vorwiegend barockem Stil enthält sie wertvolle lokale Kunstwerke, wie die Stuckarbeiten von Scipione Li Volsi, den geschnitzten Holzchor, die Marienstatue und die Statue von St. Andrea aus dem 18. Jahrhundert. Im Mittelalter erbaut, wurde sie im 16. Jahrhundert grundlegend umgebaut. Von der ursprünglichen Konstruktion sind die gotische Fensterrosette an der Fassade und der Glockenturm aus dem 16. Jahrhundert erhalten.
    Eine weitere Kirche von besonderem Reiz ist die des Hl. Johannes des Täufers mit dem wundertätigen Kruzifix, das in einer Nische auf dem Altar geschnitzt ist, und das Triptychon mit der Madonna dell’Udienza aus dem 16. Jahrhundert. Zahlreiche weitere kleinere Kirchen, enge Gassen, Torbögen und Patronatsgebäude bieten einen eindrucksvollen Rundgang durch das charakteristische Zentrum von Ciminna.
    Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten gehören das Stadtmuseum „F. Meli“, das eine ethnographische und figurative Kunstsammlung aus dem 17. Jahrhundert verwahrt, die öffentliche Bibliothek mit den Überresten der „Biblioteca Capucinorum“ und etwa 600 Bände des italienischen Risorgimento.

    Nicht nur Kultur und Geschichte. In Ciminna treffen zudem sehr schöne Naturlandschaften aufeinander. Sehr eindrucksvoll ist der ökologisch-geologisch-speläologische Panoramaweg des Naturschutzgebietes „Serre di Ciminna“ und des Naturschutzgebietes von „Pizzo Cane, Pizzo Trigna und Grotta Mazzamuto“.

    In Ciminna gibt es viele religiöse und folkloristische Veranstaltungen, die das ganze Jahr über stattfinden, ähnlich wie in anderen Orten des Bezirks. Zu den wichtigsten gehören die antike und malerische „A Vìvula Vìvula“, die am Mittwoch vor der Karwoche stattfindet, die feierliche Prozession zum Krankengebot „U Prucettu r’ì Malati“, U Triunfu r’à Marunnuzza, eine antike Prozession in der Nacht, die auf das Jahr 1781 zurückgeht.

    U cuddiruni und ‚Nfriulata sind die beiden gastronomischen Spezialitäten von Ciminna. Die erste ist eine lockere und leckere Focaccia von deftigem Geschmack und unwiderstehlichem Duft. Die zweite ist eine Calzone gefüllt mit Hackfleisch, Zwiebeln, Kartoffeln, Tomatenmark und Gewürzen.

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