Castronovo di Sicilia


Castronovo di Sicilia hat sehr alte Ursprünge, wie einige archäologische Funde belegen, die höchstwahrscheinlich auf die prähistorische Zeit zurückgehen. Es wurde von den Römern und später von den Arabern bewohnt, die 1077 von den Normannen des Graf Ruggero I. von Altavilla besiegt wurden. Dieser ließ ein neues Schloss „Castrum Novum“ errichten, von dem sich der Ortsname ableitet.

Eine der wichtigsten Kirchen in Castronovo ist die Kirche der Santissima Trinità (Dreifaltigkeit): Im Jahr 1091 als militärische Festung erbaut, wurde sie 1388 mit einer signifikanten Erweiterung des Gebäudes für den Gottesdienst zugelassen. Vom militärischen Stützpunkt sind die zwei Türme erhalten geblieben: einer wird als Glockenturm verwendet, der andere als Apsis.
Von großem architektonischem Wert ist das Gebäude Palazzo Giandalia. Es wurde auf Geheiß der Familie Alondres an der Stadtmauer der antiken Stadt erbaut und stammt aus dem 13. Jahrhundert. Es enthält Fresken von Giuseppe Enea, Maler und Dekorateur des Teatro Massimo von Palermo, archäologische Funde mit Gebräuchen und Handwerk aus anderen Zeiten sowie das Musikmuseum „Mario Del Monaco“.
Bei einem Spaziergang durch das alte Bauernhaus von Rakalbiat kann man einen Steintrog aus dem Jahr 1567 bewundern – dem Fonte Regio.

Auf dem Hügel von San Vitale kann man einen wunderschönen Panoramablick genießen und die Überreste einer arabischen Windmühle und zwei Schlösser besichtigen, von denen eines arabischen und das andere normannischen Ursprungs ist. Auf dem Gipfel des Hügels befinden sich auch die Kirche Madonna dell’Udienza (die alte Mater aus dem 12. Jahrhundert) und die Kirche Giudice Giusto oder San Giorgio.

Zu Ehren von San Vitale wird am 9. März das Patronatsfest mit dem „Trionfo“, die Prozession des Gemäldes vom beato Elia (Enkel und Zeitgenosse des Heiligen) gefeiert. Eine weitere in Castronovo di Sicilia sehr gefeierte Veranstaltung ist ein gastronomischer und kultureller Jahrmarkt, der nach dem „Truscia“ benannt wird, dem typischen Sack, der von denjenigen verwendet wurde, die auf den Feldern arbeiteten und alle typischen Produkte der Gegend enthält: Käse, Kuchen, Öl, Wurstwaren und Fleisch aus dem Gebirge Monte Sicani.

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