Campofelice di Fitalia


Bekannt als der „Ort des Weizens“ für den ausgedehnten und üppigen Getreideanbau, der seit jeher Hauptwirtschaftszweig des Gebietes ist, steht Campofelice di Fitalia im Gebiet des ehemaligen Feudalstaates Fitalia. Die Herkunft des Namens ist nicht sicher: Nach volkstümlicher Überlieferung ist es ein Tribut an Maria Felice, Gemahlin des Fürsten. „Campo“ und „felice“ sollten die Fruchtbarkeit des Landes zur Geltung bringen, wie das griechische Wort „fitalia“ beschreibt.

Zu besichtigen ist die sehr zentrale Mutterkirche, die dem heiligen Joseph geweiht ist, dem Schutzpatron des Ortes. Sie wurde Anfang des 19. Jahrhunderts erbaut, hat einen Glockenturm im Jugendstil und verwahrt die künstlerische Skulpturengruppe des heiligen Joseph mit dem Jesuskind.

Außerhalb der Ortschaft erreicht man das Schloss Margana. Die antike Festung steht auf einem Felsen mit glatten, steil abfallenden Wänden in der Nähe des Flusses Margana. Zu Beginn des 13. Jahrhunderts erbaut, ist es heute eines der wenigen Beispiele der mittelalterlichen Architektur Siziliens, die von germanischen Rittern erstellt wurde.

Die typischen Produkte von Campofelice di Fitalia sind charakteristisch für die ländlichen Gebiete des sizilianischen Hinterlandes: Olivenöl extravergine, Wein, Wurst- und Pökelwaren, vor allem frische und getrocknete Würstchen sowie Milchprodukte. Eine Spezialität ist Cuddiruni, eine Pizza belegt mit Tomatensoße, Zwiebeln, Sardellen, Käse, Brotkrume, Oregano und einem Spritzer Öl. Beträchtlich ist auch die Herstellung von Kuchen und Keksen nach alten Rezepten, wie dem Cucciddata, Weihnachtskuchen gefüllt mit Chinu aus Feigen oder Mandeln.

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