Serre di Ciminna


Die Route schlängelt sich durch das Naturschutzgebiet Serre di Ciminna, ein Massiv mit Bergkämmen, die eine durchschnittliche Höhe von 750 m erreichen, das sich südlich der Ortschaft Ciminna befindet.

Die majestätische Bergwände aus Gipsspat, die wir auf dieser Wanderung bewundern können, sind vor ca. sechs Millionen Jahren während der allmählichen
Austrocknung des Mittelmeers und den daraus folgenden Salzablagerungen des Meerwassers entstanden. Die vorhandene Vegetation besteht vornehmlich aus einer niedrigen Garigue mit Wolfsmilch (Euphorbium) und Süßgras (Ampelodesmos), in der sich vereinzelte Eichen versamen, die einst den Hauptbestand dieser Berghöhen darstellten.
Ein besonderes Interesse gilt den Pflanzen, die sich am Gipsspat ansiedeln: vor allem Sedum, aber auch zahllose spontane Frühlingsorchideen. Das Gebiet ist
heute das unangefochtene Reich der Stachelschweine und vieler Arten von Raubvögeln, die an den Bergwänden nisten.
Der erste Abschnitt der Route verläuft auf einem bequemen Maultierweg, der rasch zwischen Olivenhainen und Weizenfeldern bis zur Pforte des Santa Caterina-Berges ansteigt. Von hier geht es ebenerdiger weiter, bis man auf einen schmalen Tierpfad zur Rechten trifft, der sich in rascher Steigung bis zum höchsten Punkte der Serre (777 m) hochwindet und hier auf dem Grat ca. zwei Kilometer durch spontane Vegetation führt. Dieses Stück ist das schwierigste aber auch eindrucksvollste der Wanderung
und hält atemberaubende Blicke bereit: unter uns breiten sich wie in einer Wellenbewegung die steilen Abhänge der Serre aus, während das vor uns liegenden Panorama alle Berghöhen von der Rocca di Busambra, Monte Cammarata, Monte Cane, Monte San Calogero bis zu den Madonie einschließt.
Nach dem Engpass Stretta di Càrcaci – einstiger Gipfelweg – verläuft der Weg in östlicher Richtung durch Süßgras-Garigue am beeindruckenden Eingang der Grotta del Teschio (Schädelgrotte) sowie Felsschlünden und -trichtern vorbei bis zu einem Karrenweg vereint, der nach einigen Hebungen und Senkungen zum vorherigen Maulktierweg und auf diesem zum Ausgangspunkt zurückführt. Die Route ist von mittlerem Schwierigkeitsgrad. Der erste Anstieg von ca. 1,5 km, sowie auch die lange
Gratwanderung über bewachsene Tierpfade, kann für ungeübte Wanderer anspruchsvoll werden.


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