Monte Cuccio


Die Strecke führt uns vom Stadtrand Palermos bis zum Gipfel des beeindruckenden Kalkmassivs Monte Cuccio, der die Stadt aus einer Höhe von 1050 m ü.d.M. dominiert und zum SIC “Raffo Rosso, Monte Cuccio und Vallone Sagana” gehört (Sito di importanza comunitaria, d.h. Bezirk mit besonderer Bedeutung für die Region). Der in früherer Zeit wegen seiner typischen Form “Acuto” (Spitz) genannte Berg setzt sich zum großen Teil aus einem weißem, mehlige dolomitischen Kalkstein zusammen, der im Trias entstand. Das Bergmassiv ist mit Buschsteppe aus Ampelodesmos mauritanicus bedeckt und weist in den ebeneren Tälern Weideflächen auf, die von Flussablagerungen und Geröllhalden unterbrochen sind.

Der Monte Cuccio bietet großartige Panoramablicke sowohl von seinem Gipfel als von weiteren Ausblickspunkten längs des Weges.
Die Route beginnt beim Reitzentrum EOS in der Ortschaft Boccadifalco und führt in Richtung Baida, einem Gemeindeteil, der auf eine antikes Sarazenengut zurückgeht, auf dem später das Benediktinerkloster errichte wurde, dessen Kreuzgang zum heutigen Kloster und Konvent San Giovanni Battista gehört. Man folgt der Straße nach San Martino alle Scale und biegt an der dritten Kehre rechts auf einen Waldweg mit Schotterbelagein. Informationen zum Einlass in das Waldgebiet erhält man
im Reitzentrum. Nach ca. 400 Metern verlässt man die Straße bei einer alten, stillgelegten Mühle und nimmt den Weg, der am Nordwesthang bergauf führt. Es geht durch einige lichte Wäldchen, in denen die Auswirkungen der letzte Brände an manchen Stellen den Weg blockieren können, und gelangt zu der ganzjährigen Wasserstelle Abbeveratoio Montagna. Von hier dehnt sich westwärts ein Tal aus, das man bis zur Ortschaft Piano Montagna durchquert, wo sich zwischen neu gepflanzten Pinien ein
forstwirtschaftlich betriebenes Gebäude und ein Rastplatz befinden. Neben einem Feuerlöschteich findet man eine Tränke, die jedoch nur im Winter Wasser führt. Über einen Schotterweg erreicht man von hier den Gipfel Monte Cuccio, der den Blick über das gesamte Stadtgebiet von Palermo und das Goldene Becken freigibt.
Der Weg führt weiter durch kleinere Höhentäler im Kalkmassiv und erlaubt Blicke nach Westen in Richtung Isola delle Femmine, Sferracavallo und Flughafen. Bei der Bergscharte von Sant’Anna stößt man auf die Reste eines militärischen Observierungspunktes über dem Hafen von Palermo, reitet von hier links in Richtung San Martino alle Scale abwärts und verläßt den Hauptweg bei der zweiten Kehre, um nun dem gerade verlaufenden Weg auf halber Höhe zu folgen. Nach dem Vallone d’Inverno kommt der Reiter an einen kleinen Bergsattel zwischen Monte Cuccio und Monte Cuccitello und bewegt sich dann über enge Kehren bergabwärts bis zu der verlassenen Mühle, wo der Weg sich wieder mit dem ersten Abschnitt vereint und zum Reitzentrum zurückführt.


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