Monte Catalfano


Der Wanderweg schlängelt sich unter zwei der drei größeren Erhebungen hindurch, die den Monte Catalfano-Park und das gleichnamige Bergmassiv ausmachen, das die Ebene von Bagheria überragt. Auf einer Seite reicht der
Blick bis ins Tal von Palermo, angefangen beim Gipfel des Monte Pellegrino bis hin zum Capo Mongerbino. Auf der
anderen blicken wir zu den Bergen von Termini Imerese, Le Madonie im Hintergrund und auf den langen Küstenstreifen zwischen Capo Plaia und Capo Zafferano. Aufgrund seiner strategisch wichtigen Position wurde dieser Kalkfelsen zunächst von Phöniziern und später von den Römern besetzt. Die Reste dieser Stadtgründung bilden heute die bedeutende Ausgrabungsstätte von Solunto, die sich am Osthang des Bergs befindet.

Die Gegend ist auch reich an Naturschätzen, wie zum Beispiel den“Zubbi” genannten vertikalen Karsthöhlen, oder den Grotten ozeanischen Ursprungs. Der Wanderer trifft zudem auf endemische, geschützten Pflanzen und Nistplätze von Wanderfalken und anderen seltenen Raubvögeln. Unter botanischem Aspekt stellt auch das Vorkommen der Kermeseiche einen unschätzbaren Wert da. Dieser Baum kennzeichnete früher alle Küsten Siziliens und ist heute äußerst selten. Die Route setzt bei Portella Vignazza in der Nähe eines Rastund Kinderspielplatzes ein und führt auf einer bequemen kleinen Straße zum Monte Catalfano (374 m). Nach wenigen Kilometern wird die Straße zu einem guten gekennzeichneten Waldweg, der am trigonometrischen Punkt des Gipfels endet. Von hier genießt man ein atemberaubendes Panorama auf den unterhalb liegenden Felsen Capo Zafferana, der von den Ortsansässigen wegen seiner Form “Hut des Napoleon“ genannt wird.

Hier kehrt man um und stößt nach einer kurzen Strecke auf einen Weg, der in die Nähe des Startpunktes zurückführt, von hier aber erst einmal weiter zum Cozzo San Pietro (345 m). Zunächst geht es durch schattigen Pinienwald und an einer Schatzhütte der Forstwacht mit Trinkwasserstelle vorbei. Dann umrundet man den Berg auf der Westseite und erreicht erneut den Gipfel. Schließlich führt ein bequemer Karrenweg mit erdigem
Untergrund zum Ausgangspunkt zurück. Der Weg verläuft wie eine “8”, d.h. in zwei sich kreuzenden Kreisen: einer der Rundwege führt zur Spitze des Monte Catalfano, der andere zum Cozzo San Pietro; anstatt der gesamten Route kann auch einer der beiden Wege gewählt werden. Die Wanderung weist bis auf einige anspruchsvolle, aber zu
bewältigende Anstiege keine besonderen Schwierigkeiten auf und verläuft größtenteils auf gut gekennzeichneten und
begehbaren Wegen und bequemen kleinen Straßen.


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