Monte Carcaci


Die Wanderwege dieser Route schlängeln sich durch das kaum bekannte Naturschutzgebiet des Monte Càrcaci, das heute zum Naturpark Parco dei Sicani
gehört. Der Càrcaci-Berg (1196 m) bildet die höchste Erhebung dieses Massivs aus Kalkfelsen, das zwischen dem Trias und dem Miozän entstanden ist und unterschiedliche Kalk- und Mergelschichten aufweist, die von Lehmablagerungen unterbrochen werden, die wiederum im Lauf der geologischen und klimatischen Entwicklung des Mittelmeerraums dazukamen.

Die physische Natur dieser Landschaft bedingt selbstverständlich auch die hiesige Beschaffenheit der Flora, die eine Reihe von Besonderheiten aufweist: Feuchtgebiete wechseln ab mit Wäldern, natürlichem Gehölz, felsigen Gebieten, Gras- oder Buschland.
Die Route beginnt an dem hübschen kleinen, nicht ganzjährig gespeisten See von Marcato delle Lavanche, wenige Meter vom Forsthaus bei Case Colobria entfernt.
Ein schmaler, zunächst ebener und nach nach ansteigender Weg führt am Nordhang des Bergs durch einen herrlichen Eichen- und Ahornwald, in dem auch Pinien vorkommen und der das Ergebnis einer kürzlich durchgeführten Aufforstung ist. Nach wenigen Kilometern erreicht man eine Lichtung, auf der vor einem der historischen Pferche (Marcato) eine typische Hütte aus Holz und Stroh rekonstruiert wurde. Die aus Stein aufgeschichteten “Marcati” dienten früher den Hirten dazu, ihre Schafherden
zusammenzutreiben. Von hier führt der Weg weiter durch Eichenwald bis zu einer Forststraße, die uns nach links abzweigend zum Berggipfel führt , von wo der
Blick frei in alle Richtungen über das Gebirge der Monti Sicani schweift. Zweigt man rechts ab, verläuft die Forststraße ebenerdig durch einen wunderbaren Pinienwald weiter und gelangt zum Pagliaio Grande und einigen wiederhergestellten Kohlegruben. Von hier trifft man in westlicher Richtung auf den mit ”Sentiero Ledera” gekennzeichneten, zauberhaften Wanderweg, der durch einen Steineichenwald in sanftem Auf und Ab bis zu einer kleinen Forsthütte führt. Von hier geht es bis zu einem Forstweg abwärts, die nach einigen Kilometern in leichter Steigung zum Ausgangspunkt zurückführt.
Dieser Ringwanderweg ist im großen und ganzen einfach zu bewältigen. Im Herbst und Winter weist er vor allem bei Regen einen erhöhten Schwierigkeitsgrad
auf dem Sentiero Ledera auf, der an einigen steilen Stellen rutschig sein kann.


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