Monte Cane


Die Route schlängelt sich über die Wege des bisher kaum bekannten Naturschutzgebietes “Monte Cane, Pizzo Trigna und Grotta Mazzamuto”, das sowohl aus landschaftlicher als auch aus historisch-archäologischer Perspektive interessant ist.

Der Weg beginnt direkt in der Ortschaft Ventimiglia di Sicilia und führt in nördlicher Richtung auf einer Landwirtschaftsstraße durch Äcker und Olivenhaine,
die später auf den Südhang des Pizzo di Cascio treffen. Hier verläuft ein schlangenförmiger Weg durch ausgedehnte Felder mit weidendem Vieh und steigt dann steil zum Bergkamm an, vorbei an großen Felsformationen (dem sogenannten Karren), die durch die jahrtausendealte Oberflächenerosion der Wasserläufe entstanden ist. Nachdem man den Pizzo di Cascio (1139 m) erreicht hat, wird es ebener; man wandert durch weitläufige Felder und Weideflächen mit Teichen über eine bequemen kleinen Straße, an
der die uralte Präsenz des Menschen ihre Zeugnisse hinterlassen hat, wie zum Beispiel in Form der historischen Eiskeller, die von einem ausgestorbenen Beruf erzählen, oder der alten, aufgegebenen “Marcati”, in Trockenbauweise gemauerten Einfriedungen, in denen das Vieh zusammengetrieben wurde. Man erreicht das Favarotta-Tal, durch das heutzutage verwilderte Pferde galoppieren, und steigt eine kurzes Stück bis zum Pizzo Nudo (1174 m) hinauf. Hier oben, wo Raubvögel in den Felsen nisten
und aus der Nähe zu beobachten sind, findet man Reste einer Vegetation, die früher typisch für diese Tälern war: Stechpalmen mit ihren feuerroten Beeren, letzte Streifen von Steineichenwäldern.

Ein Sträßchen führt zum Wachturm der Feuerschutzeinheit, die die Wälder des Pizzo dell’Inferno (1225 m) kontrolliert. Der Berg dann bildet eine überwältigendeAussichtsterrasse, von der man aus Vogelperspektive von den Madonie bis zum Bergmassiv San Calogero schauen kann, vom Monte Cammarata
inmitten des Gebirges der Monti Sicani bis zur Rocca Busambra oberhalb von Ficuzza, vom Felsvorsprung des Monte Catalfano über Bagheria bis zum Anfitheater
der Berge um Palermo. Insgesamt ist die Route mittelschwer sowohl bezüglich ihrer Länge als auch was den ersten Anstieg zum Pizzo di Cascio angeht, der stellenweise steil und vor allem bei Regen anspruchsvoll ist. Im Sommer sollte man den Wanderweg eher meiden, da er bei großer Hitze nicht genügend Schatten bietet.


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