Godrano, Ficuzza e Mezzojuso


Dieser Rundweg führt über eine Gebirgsstrecke und hat seinen Start- und Endpunkt im Dorf Godrano, das ca. 690 m ü.d.M liegt. Ein großer Teil der Strecke befindet sich in der Gemeinde Mezzojuso, aber sie berührt auch die Gemeinde Corleone, und hierzu gehören die Enklave Ficuzza, Monreale, Villafrati und Cefalà Diana. Die Strecke enthält starke Höhenunterschiede (über 1000 m bei einem durchschnittlichen Gefälle von fast 5%) und Abschnitte mit großen Steigungen (mehr als 17% ) und Gefällen von 21%. Dieser Umstand sowie der lose Straßenbelag und die schwierigen Straßenverhältnisse im Naturschutzgebiet von Ficuzza erfordern gute Kondition und ein stabiles MTB. Der erste Abschnitt bis Mezzojuso weist starkes Gefälle auf und führt über nur teilweise asphaltierte Straßen und ausgedehnte, unbewohnte Waldgebiete ohne Möglichkeit zum Einkehren, außer in der Ortschaft Ficuzza, wo es Rast- und Picknickplätze gibt.

Auf Asphaltstraßen mit mittlerem Verkehrsaufkommen geht es weiter durch die Innenstädte von Mezzojuso, Villafrati und vorbei an Cefalà Diana, um danach erneut den Ort Godrano zu erklimmen.
Die Route bietet vor allem beeindruckende Natureindrücke: der Wald von Ficuzza, der Blick auf das Felsmassiv Rocca Busambra und die Flusstäler des San Leonardo, wo die Äcker und Weiden je nach Jahreszeit ihre Farben wechseln. Aber auch Geschichte und Kultur der Gegend werden deutlich, wie zum Beispiel an dem regelmäßigen Grundriss des Lehensdorfes Godrano aus dem 17. Jahrhundert , an der stillgelegten Bahnstrecke Palermo-Corleone oder dem Jagdschloss von Ficuzza, das im frühen 19. Jahrhundert von G.V. Marvuglia für König Ferdinand III. von Sizilien entworfen wurde. Mezzojuso, das arabische “Manzil Yusuf” (Hof von Giuseppe), wurde im 16. Jahrhundert von albanischen Flüchtlingen neu gegründet, die vor den Türken auf der Flucht waren. Die Zweisprachigkeit und der hier nebeneinander existierende katholische und griechisch-orthodoxe Glaubensritus legen ein eindrucksvolles historisches und ethnographisches Zeugnis dieser historischen Begebenheit ab.
Zunächst fährt man bei Godrano bis zum ehemaligen Bahnhof hinunter. Hier beginnt die aufgegebene Bahntrasse mit ihren sanften Hebungen und Senkungen ohne große
Höhenunterschiede, die etwa 8 km weit durch das Naturschutzgebiet von Ficuzza führt. Danach steigt der Weg zum höchsten Punkt der Strecke auf ca. 1000 Meter an, um
über ein lang sich hinziehendes, starkes Gefälle den Ort Mezzojuso zu erreichen (nach 13 km). Von hier geht es auf Asphalt weiter sanft bergab zur Talsohle, wo der Weg eben und parallel zur Schnellstraße SS 121 erläuft (bei mittlerem Verkehrsaufkommen) und durch Villafrati und Cefalà Diana mit seiner mittelalterlichen Burg führt, um schließlich wieder in Godrano zu landen.

     


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