Creste del Mirabella


Die Route verläuft fast ausschließlich im SIC (Bezirk mit besonderer Bedeutung für die Region) “Monte Matassaro, Monte Gradara und Monte Signora”. Sie beginnt bei Portella della Paglia und führt zu den Wanderwegen des Mirabella hinauf, einem Bergmassiv, das die Flussbecken des Jato und des Oreto voneinander trennt. Es
handelt sich um ein unwirtliches und zerklüftetes System von Bergkämmen, das von Pässen, Tälern, Grotten und Felsvorsprüngen unterbrochen wird und von einem
weitläufigen Wegenetz durchzogen ist. Heute hat die Gegend weitgehend ihre ursprüngliche Bewaldung eingebüßt, Einst waren die weniger steilen Hänge mit einem
dichten Mantel aus Eichen bedeckt. Die ehemaligen Wälder wurden in späteren, umfangreichen Aufforstungen teilweise durch Pinien ersetzt. Daneben existiert eine
mediterrane Strauch-Garigue aus Heide und Mastixbaum, die im Frühling vom Gelb der Wolfsmilch und seltenen Pflanzen wie dem endemischen Helleboris bocconei und
zahlreichen spontanen Orchideenarten gesprenkelt ist. Dank ihrer strategischen Lage ist die Gegend sehr geschichtsträchtig: bis in 12.

Jahrhundert befand sich hier ein kleiner, unabhängiger arabischer Staat. In der Festung auf dem Gipfel des Pizzo Mirabella verbarrikadierte sich von 1222 und 1224 der arabische Heerführer Amir Ibn Abbad (der Name “Mirabettus”, der sich in den lateinischen Chroniken findet, wurde in der Volkssprache zu “Mirabetto”, wovon sich „Pizzo Mirabella“ herleitet) und widerstand lange der Belagerung, die Friedrich II. von Schwaben angeordnet hatte und die schließlich die Anwesenheit der Araber auf Sizilien beendete.
Die Wanderung beginnt in einem Staatsforst entlang eines Waldwegs, der durch einen stillgelegten Kies-Steinbruch führt und sich dann durch den Pinienwald schlängelt.
Danach geht es auf einem Wanderweg den Westhang Anhöhe. Von hier kann man über eine bequeme Straße, die an einer wasserreichen Tränke vorbeiführt, zum Startpunkt
zurückkehren oder aber einen eindrucksvollen Umweg machen, der bis zum Gipfelfelsen des Pizzo Mirabella führt.
Die Route erlaubt einen weiten Blick über Sizilien: von den Madonie im Osten über die Monti Sicani zum Canale di Sicilia und Caltabellotta, sowie über das ganze Jato-Tal, was die strategische Bedeutung des Ortes unterstreicht. Die Route ist leicht bis mittelschwer , verläuft fast immer auf gut gekennzeichneten Wanderwegen und begehbaren Straßen und weist einige steile Anstiege auf. Bei Regen können einige Abschnitte rutschig sein oder keinen festen Untergrund haben.
Der Umweg über die Basis der Bergspitze wird erfahrenen Wanderern empfohlen, da er einen erheblichen Höhenunterschied aufweist und der Weg an vielen Stellen nicht gut zu erkennen, von Büschen verdeckt und steil ist.


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